Kochen, ausprobieren und genießen

Kategorie: Nachgekocht

Bierdosen-HĂ€hnchen

Nov 012010
Von Tina | 01.11.2010 | Abgelegt unter: Huhn, Schwein & Co., Nachgekocht | RSS 2.0 | Tags: , , | Kommentare geschlossen | Drucken Drucken

Davon gelesen hatte ich schon desöfteren, aber ausprobiert hab ich es noch nie – bis gestern. Das Experiment Bierdosen-HĂ€hnchen ging an den Start.

Die Zutaten:
1 HĂ€hnchen, ohne Innereien
1 Dose Bier

FĂŒr die Marinade:
Sonnenblumenöl
Paprika, edelsĂŒĂŸ
Paprika, scharf
Chilipulver
Currypulver
1/2 EL Honig
Salz, Pfeffer

Beilagen:
kleine Kartoffeln, gewaschen
Zwiebeln, geschÀlt und geachtelt
Knoblauch, geschÀlt

Backofen: aufheizen bei 200 °C, garen bei 175 °C
Zeit: 1 Std. je Kilo HĂ€hnchen

Das HĂ€hnchen waschen und trockentupfen. Die Bierdose öffnen und 1/3 des Inhalts abgießen, aber nicht trinken oder wegschĂŒtten, es wird spĂ€ter noch gebraucht.

Die Marinade anrĂŒhren. Ich habe keine Mengenangaben gemacht, weil ich das immer ganz nach GefĂŒhl zusammenstelle.

Jetzt setzt man das HĂ€hnchen auf die Bierdose und streicht das HĂ€hnchen ringsherum mit der Marinade ein. Ich habe es auch von innen damit eingestrichen. Am besten stellt man HĂ€hnchen und Bierdose jetzt in eine feuerfeste Form oder in irgendeine Fettauffangschale. Das vorher abgegossene Bier habe ich in die Schale gegeben und das HĂ€hnchen in den vorgeheizten Backofen gestellt. Die Temperatur jetzt reduzieren.

Nach einer halben Stunde habe ich die Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch mit in die Schale gelegt und mit dem abgetropften Fett des HĂ€hnchen vermengt. Alles wird jetzt im Ofen zu Ende gegart.

Fazit: Das Handling ist etwas schwierig. Beim kalten HĂ€hnchen geht das ja noch, aber wenn es dann aus dem Ofen kommt sollte man am besten eine dritte und vierte Hand zu Hilfe haben. Das Jonglieren der Schale mit der doch etwas rutschigen Bierdose ist ein Augenblick, in dem am besten die Luft anhĂ€lt. Hat man Hilfe, kann der- oder diejenige das HĂ€hnchen ein wenig stĂŒtzen oder zumindest in “Fangweite” bleiben. Auch das Herunterheben des HĂ€hnchens von der Dose ist kritisch. Hier muss man auch jemanden haben, der die Dose festhĂ€lt. Da sie nicht leer ist, kann man das HĂ€hnchen nicht hinlegen und die Dose herausziehen. Das HĂ€hnchen anheben und die Dose einfach rausrutschen lassen funktionierte bei mir nicht und ich hĂ€tte auch Bedenken wegen der heißen FlĂŒssigkeit. FĂ€llt die Dose um, riskiert man Verbrennungen.

Durch die Position des HĂ€hnchens beim Garen – es steht ja im Backofen – waren die GewĂŒrze im oberen Bereich deutlich dunkler als im unteren. Kann sein dass es an meinem Ofen liegt. Umluft habe ich nicht, ist aber in diesem Fall sicher zu empfehlen. Geschmacklich hat das nichts gemacht, sie waren ja aufgrund der niedrigen Temperatur nicht verbrannt, aber es sieht halt nicht so schön aus.

Aber das HÀhnchen und auch die Beilagen waren klasse! Das war Fleisch supersaftig und die Beilagen passten hervorragend dazu. Eine ungewöhnliche Garmethode, die aber in diesem Fall absolut empfehlenswert ist.

 


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