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Diesem norddeutschen Gericht stand ich lange Zeit mit gemischten Gefühlen gegenüber. Es wurde erstmals erwähnt im Zusammenhang mit Seefahrern und Matrosen. Da die Seeleute aufgrund von Skorbut ihre Zähne verloren und nur noch unter Schmerzen oder sogar gar keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen konnten, wurde das im Pürree enthaltene Fleisch püriert. Naja und dieses Mischmasch aus Fleisch, Rote Beete und Kartoffeln war mir lange Zeit sehr suspekt. Aber hier in Hamburg läuft man diesem Gericht ständig über den Weg und nun habe ich es mal ausprobiert und wir sind der Meinung, dass es gern noch mal den Weg auf unsere Teller finden kann. Es hat richtig gut geschmeckt!
Die Zutaten (3-4 Portionen):
500 g Kartoffeln
125 ml Brühe
125 ml Milch
1 Zwiebel, gewürfelt
etwas Butter
300 g Corned Beef
50 g Rote Beete
1-2 EL Rote Beete Saft
1-2 Rollmöpse pro Portion, je nach Geschmack
1-2 Gewürzgurken pro Portion, je nach Geschmack
1-2 Eier
Salz, Pfeffer
Die Zubereitung:
Die geschälten Kartoffeln werden in Salzwasser gegart. Die Zwiebel in Butter anbraten. Milch und Fleischbrühe erwärmen, die Milch und den Rote Beete Saft zu den abgegossenen Kartoffeln gießen. Das Corned Beef in Würfel schneiden und mit der grob zerkleinerten Rote Beete ebenfalls zu den Kartoffeln geben. Jetzt alles mit einem Stampfer zerdrücken. Währenddessen die Brühe zugeben, aber nur soviel, dass das Pürree eine lockere, aber nicht zu flüssige Konsistenz bekommt. Die gebratenen Zwiebel hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut unterrühren.
Die Eier werden zu Spiegeleiern verarbeitet und nach Geschmack gewürzt.
Das Labskaus, die Gurken, die Rollmöpse und die Eier auf einem vorgewärmten Teller anrichten und sofort servieren.






